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Zusatzleistungen sind kein Nebengeschäft

Das Angebot steht: Spa-Termin, E-Bike, Parkplatz. Was fehlt, ist der Weg, es sauber zu verkaufen. Denn ohne das richtige Werkzeug lassen sich Zusatzleistungen im Standard nur auf Tagesbasis, nur gekoppelt an eine Zimmerbuchung und ohne Kontingentierung anbieten. Das bedeutet: keine stundenweise Buchbarkeit, kein Angebot für Tagesgäste, keine verlässliche Kapazitätssteuerung. Meistens läuft es dann so: Ein Gast ruft an, fragt nach Verfügbarkeit, die Rezeption prüft es manuell und hofft, dass kein Kollege zur selben Zeit denselben Slot vergibt. Für Betriebe mit begrenztem Personal ist das kein Ausnahmefall, sondern Alltag. Und genau dort verliert sich Umsatz: nicht weil das Angebot fehlt, sondern weil die Infrastruktur dahinter fehlt.

Die Buchungsmaske zeigt Zusatzleistungen übersichtlich nach Kategorien, direkt im Buchungsprozess eingebunden.

Umsatz, der täglich liegen bleibt

Das eigentliche Problem ist nicht der fehlende Wille, Zusatzleistungen zu verkaufen. Es ist die fehlende Infrastruktur dafür. Zimmerbuchungen laufen digital, strukturiert, mit klarer Kapazitätssteuerung. Alles andere wie Spa-Termine, Fahrradverleih oder Parkplatz hängt oft noch an Excel-Listen, Handnotizen oder dem Gedächtnis der Frühschicht. Was für Zimmer längst selbstverständlich ist, funktioniert für alles andere noch wie vor zehn Jahren. Ein Gast möchte für Samstag eine Massage buchen, so wie er sein Zimmer gebucht hat. Die Möglichkeit gibt es nicht. Also ruft er an. Die Rezeption nimmt die Anfrage entgegen, prüft den Kalender, trägt es ein. Fünf Minuten für eine Buchung, die sich von selbst erledigen könnte. Und das ist nur ein Beispiel. Dieselbe Situation wiederholt sich täglich, für Parkplätze, Frühstücksanfragen, Aktivitäten, Early Check-in. Jedes Mal ein kleiner Aufwand, der sich im Laufe eines Tages zu echtem Koordinationsaufwand summiert. So bleibt Umsatz liegen, den kein Auslastungsbericht sichtbar macht und den kaum jemand vermisst, weil er nie wirklich da war. Das Angebot wäre vorhanden. Die Nachfrage auch. Was fehlt, ist der Weg dazwischen.

So arbeitet PLUS im täglichen Einsatz

DIRS21 PLUS erweitert die Buchbarkeit von Zusatzleistungen in vier entscheidenden Punkten. Erstens lassen sich Leistungen nicht mehr nur tagesweise, sondern auf Stunden- und Minutenbasis buchen – ein Massageslot um 14 Uhr, ein Saunafenster von 10 bis 12 Uhr, ein E-Bike für drei Stunden. Zweitens sind diese Leistungen nicht mehr zwingend an eine Zimmerbuchung gebunden, sondern stehen auch Tagesgästen und externen Besuchern offen. Drittens lassen sich Kapazitäten über Kontingente steuern: Das System weiß, wie viele Plätze verfügbar sind, und zeigt Gästen nur tatsächlich buchbare Optionen an. Viertens sind alle Leistungen direkt in die IBE eingebunden, übersichtlich nach Gruppen sortiert und nahtlos in den Buchungsprozess integriert.

Für den Gast fühlt sich das so an wie jede andere Online-Buchung: übersichtlich, schnell und ohne Abhängigkeit von Öffnungszeiten. Was das im Betrieb verändert: Die Rezeption muss nicht mehr jeden Spa-Termin koordinieren, die Auslastung wird planbarer und Leistungen, die bisher nur auf Nachfrage buchbar waren, werden aktiv verkauft.

Stundenweise Buchung von Zusatzleistungen

Was sich mit PLUS ändert

  • Flexible Zeitmodelle: Leistungen lassen sich stundenweise, halbtägig oder ganztägig buchbar machen, passend zu Angebot und Kapazität. So werden auch kurze Zeitfenster sinnvoll nutzbar – und Angebote wie Massagen, Saunafenster oder Aktivitäten lassen sich präzise takten.
  • Buchbar unabhängig von einer Zimmerbuchung: Gäste reservieren Leistungen direkt online, ob vor, während oder nach dem Aufenthalt. Das öffnet das Angebot auch für externe Besucher, die kein Zimmer gebucht haben.
  • Kontingentierbar: Kapazitäten lassen sich klar definieren und begrenzen. Das System zeigt Gästen nur tatsächlich verfügbare Optionen an und verhindert Überbuchungen ohne manuellen Eingriff.
  • Thematische Gruppierung direkt in der IBE: Wellness, Aktivitäten, Gastronomie und Services lassen sich übersichtlich ordnen und sind nahtlos in den Buchungsprozess eingebunden. Gäste finden schnell, was sie suchen, und können Leistungen einfach kombinieren.
  • Zentrale Steuerung im Cockpit: Zeiten, Kontingente und Abhängigkeiten werden an einem Ort gepflegt. Im Belegungsplan behalten Sie jederzeit den Überblick. Das reduziert Abstimmungsaufwand und macht Änderungen schnell umsetzbar.

Events im Griff, ohne Mehraufwand

Wer als Hotelier Erlebnisse anbietet, steht oft vor demselben Problem: Ein Krimidinner ist geplant, ein Weintasting organisiert, eine geführte Wanderung angesetzt aber die Buchung läuft über E-Mail, Telefon oder eine selbstgebastelte Lösung am Rande des regulären Betriebs. Mit DIRS21 PLUS lassen sich solche Events über eine eigens dafür optimierte Oberfläche buchbar machen. Kontingente werden klar definiert, Teilnehmerplätze in Echtzeit vergeben und Überbuchungen ohne manuellen Eingriff verhindert. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand als Hotelgast oder externer Besucher teilnimmt – das Angebot steht beiden offen. Nach der Buchung erhalten Teilnehmer ihre Tickets direkt digital, ohne dass die Rezeption als Vermittler einspringen muss. Was bisher oft im Verborgenen organisiert wurde, wird so zu einem sichtbaren, planbaren Teil des Angebots.

Events direkt buchbar im System

Wenn es konkret wird

| Wellness: Massageplätze, Saunabelegung und Day-Spa-Pakete lassen sich mit festen Zeitfenstern und Kapazitäten digital steuern. Gäste buchen ihren Wunschtermin selbstständig, das Team sieht auf einen Blick, wie der Tag ausgelastet ist. Auch externe Tagesgäste können direkt buchen, ohne vorher anzurufen.

| Parken & Mobilität: Parkplätze, E-Ladestationen oder Fahrradverleih werden stunden- oder tagesweise buchbar, klar strukturiert und ohne manuelle Absprache. Gäste planen ihren Aufenthalt vollständiger, das Team spart sich Rückfragen an der Rezeption.

| Aktivitäten: Yoga-Sessions, geführte Touren oder Wassersport lassen sich mit festen Zeitfenstern und Teilnehmerzahlen abbilden. Gäste buchen direkt online und wählen ihren Wunschtermin, das Team weiß im Voraus, wie viele Teilnehmer kommen und kann entsprechend planen.

| Gastronomie: Frühstück, Menübuchungen oder Tischreservierungen können auch ohne Zimmerreservierung gebucht werden. Das öffnet das Angebot gezielt für Tagesgäste und externe Besucher, ohne zusätzlichen Organisationsaufwand für das Team.

| Check-in & Check-out: Early Check-in oder Late Check-out werden als eigenständige Leistung buchbar. Gäste fügen sie selbstständig zur Buchung hinzu, ohne dafür an der Rezeption nachfragen zu müssen. Das entlastet das Team besonders an buchungsstarken Tagen und sorgt für einen ruhigeren Ablauf.

| Tagung & Konferenz: Kaffeepausen, Technikausstattung oder Catering lassen sich separat buchbar machen. Teilnehmer fügen Zusatzleistungen selbstständig hinzu, ohne dass alles über ein pauschales Angebot laufen muss. Das schafft Flexibilität für den Veranstalter und Übersicht für das Haus.

| Saisonales: Skiverleih, Strandkörbe oder Fahrradtouren können zeitlich begrenzt aktiviert und wieder deaktiviert werden, ohne dass dafür jedes Mal manuelle Anpassungen nötig sind. So bleibt das Angebot immer aktuell, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

| Zimmerextras: Champagner, Blumen oder Geburtstagsüberraschungen lassen sich als buchbare Leistung anbieten, die Gäste selbstständig vor der Anreise hinzufügen können. Das steigert den Umsatz pro Buchung und macht Sonderwünsche planbar, ohne dass die Rezeption als Vermittler einspringen muss.

Mehr Umsatz, weniger Koordination

Zusatzleistungen digital buchbar zu machen verändert nicht nur den Ablauf an der Rezeption. Es verändert, was überhaupt verkauft wird. Leistungen, die früher nur auf Nachfrage gebucht wurden, werden sichtbar und buchbar, wann immer der Gast es möchte. Das entlastet das Team, schließt Umsatzlücken und schafft ein Serviceerlebnis, das Gäste selbst in der Hand haben. Der Effekt zeigt sich nicht nur in der Auslastung einzelner Leistungen, sondern im Umsatz pro Gast insgesamt. Und wer einmal erlebt hat, wie reibungslos das läuft, fragt sich unweigerlich, warum es so lange anders war.

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Autor*in: Stefanie Steigberger

Stefanie stärkt bei DIRS21 als Marketing Content Managerin die Sichtbarkeit, Persönlichkeit und Relevanz unserer Inhalte. Mit einem klaren Gespür für Sprache, Struktur und Storytelling gestaltet sie Blogartikel, Newsletter und Social Media-Beiträge, die Hoteliers Orientierung im digitalen Alltag geben. Klare Texte und kreative Ideen prägen ihre Arbeit.

Mail: stefanie.steigberger@dirs21.de

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