Logo DIRS21

Jetzt bis zu 20.000 Euro staatliche Digitalförderung sichern – on top auf die Überbrückungshilfe III

Der Staat will Gastgebern zumindest ein wenig für den langen Lockdown entschädigen: Hotels und andere Beherbergungsbetriebe können sich im Rahmen der Überbrückungshilfe III einmalig Investitionen in Digitalisierung in Höhe von bis zu 20.000 Euro erstatten lassen.

Dabei ist die Digitalförderung als Zusatz zu den eigentlichen Hilfszahlungen der Überbrückungshilfe III zu verstehen, wird alsd nicht mit ihr verrechnet. Doch wie kommen Hoteliers und andere Gastgeber nun an all diese Hilfen? Und welche Kosten sind genau förderfähig? Wie unterscheiden sich Überbrückungshilfe, Digitalförderung und Eigenkapitalzuschuss? Wir beantworten in diesem Blog die wichtigsten Fragen:

 

Welche Unternehmen haben Anspruch auf Überbrückungshilfe III?

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro im Jahr 2020, die in einem Monat einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Unternehmen aus Hotel- und Reisebranche sind auch dann antragsberechtigt, wenn sie im Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 750 Mio. Euro erzielt haben.

Für welchen Zeitraum gibt es Fördergelder?

Die dritte Förderphase des Bundesprogramms „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ ist auf den Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 ausgelegt. Unternehmen, die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate für die Überbrückungshilfe III nicht antragsberechtigt. Die Überbrückungshilfe III kann dann nur beantragt werden, wenn die Anträge auf November-/Dezemberhilfe zuvor zurückgenommen wurden. Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für die Monate November und Dezember 2020 werden – neben anderen Leistungen – auf die Überbrückungshilfe III angerechnet.

Wie hoch ist die Überbrückungshilfe III bemessen?

Die Förderhöhe bemisst sich nach den Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Jahr 2019. Die Überbrückungshilfe III erstattet einen Anteil in Höhe von:

  • bis zu 100 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 %,
  • bis zu 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch von 50 bis 70 % und
  • bis zu 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch von 30 bis 50 %.

 

Der maximale Zuschuss beträgt 1,5 Mio. Euro pro Fördermonat. Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen.

Was fällt unter „förderfähige Fixkosten“?

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten ohne Vorsteuer. Darunter fallen z.B. Mieten und Pachten, betriebliche Kredite und Darlehen, Wartung und Instandhaltung, Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Grundsteuer, Lizenzgebühren für IT-Programme u.ä.

Was hat es mit dem Eigenkapitalzuschuss auf sich?

Wer in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindesten 50 Prozent erlitten hat, soll nun zusätzliches Geld bekommen. Dazu hat das Bundeswirtschaftsministerium Anfang April einen neuen Eigenkapitalzuschuss angekündigt, der mit der Überbrückungshilfe III beantragt werden kann. Der Zuschuss kann sich auf bis zu 40 Prozent des Betrags belaufen, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten erstattet bekommt. Die Höhe des Eigenkapitalzuschuss richtet sich variabel nach der Dauer des Umsatzeinbruchs:

 

 

Wer kann den Antrag auf Überbrückungshilfe stellen und was muss dabei beachtet werden?

Zur Beantragung der Überbrückungshilfe III und der dazugehörigen Digitalförderung brauchen Sie als Unternehmer zwingend einen sogenannten „prüfenden Dritten“. Dabei handelt es sich um einen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfern, vereidigten Buchprüfern oder Rechtsanwalt, den Sie dafür beauftragen müssen. Dieser prüfende Dritte kann Ihren Antrag über eine digitale Schnittstelle an die Bewilligungsstellen der Länder einreichen. So soll Missbrauch und Betrug vorgebeugt werden.

Was hat es mit der zusätzlichen Digitalförderung auf sich?

Zusätzlich zu der eigentlichen Überbrückungshilfe III will der Staat Investitionen in Digitalisierung mit einmalig bis zu 20.000 Euro pro Betrieb fördern. Hier geht es ebenfalls um Kosten, die zwischen März 2020 und Juni 2021 angefallen sind. Förderfähig sind laut Wirtschafts- und Finanzministerium hierbei unter anderem Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen, Lizenzen für Videokonferenzsysteme, SEO-Maßnahmen, Website-Ausbau, Social-Media-Aktivitäten und Kompetenz-Workshops in digitalen Anwendungen.

 

Sie haben Interesse an einem neuen Buchungssystem, das von der Digitalförderung abgedeckt wird? Vereinbaren Sie jetzt Ihren individuellen telefonischen Termin mit unserem Sales-Team. Unsere Kollegen beraten Sie gerne rund um unsere zukunftsfähige Buchungs- und Channelmanagement-Software. 


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Fokusthema Leisure-Gäste: „Der Tourismus wird künftig wichtiger denn je“ – Ein Anwenderinterview

Welche Zielgruppe sollten sich Hoteliers nach dem Lockdown suchen? Daniel Heide, einer der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Parkhotel Hackmann GmbH & Co. KG, legt einen Fokus auf Leisure-Gäste, auch in den Citys. Dafür nutzt er in derzeit sechs Hotels die Vertriebstools von DIRS21. Mehr über seine Verkaufsstrategie verrät der Hotelier im Interview mit Raphaela Kwidzinski, Assistant Head of Customer Success bei DIRS21. Herr Heide, wofür nutzen Sie die Produkte von DIRS21? Daniel Heide: „Wir haben zurzeit...... mehr



Wissenshunger?

Jetzt gratis zur Online-Präsentation anmelden!